Gesundheitswarnung: Lesen Sie dies, wenn Sie Lachs oder andere Fische essen

von Mike Geary - Diplomierter Ernährungsberater, Diplomierter Personal Trainer CPT
und Cat Ebeling, Ko-Autoren der Fett-Verbrennungs-Küche
und Top 101 Lebensmittel, die das Altern bekämpfen

Fisch galt lange als gesunde Ergänzung unserer Nahrung, aber heute können Sie ebenso gut einen Big Mac essen wie einen Zuchtfisch. Vom Standpunkt der Auswirkungen sowohl auf Ernährung als auch auf die Umwelt sind Zuchtfische ihren wilden Artgenossen weit unterlegen:

  • Zuchtfische sind viel fetter, bieten aber weniger verwertbare vorteilhafte Omega-3-Fette als Wildfische.
     

  • Durch die Feedlot-Bedingungen der Aquakulturen werden Zuchtfische mit Antibiotika vollgepumpt und sind konzentrierteren Pestiziden ausgesetzt als ihre wilden Verwandten.
     

  • Der Nahrung der Zuchtlachse wird ein lachsfarbener Farbstoff zugesetzt, ohne den ihr Fleisch eine unappetitliche graue Farbe hätte.
     

  • Die Aquakultur führt auch zu einer Reihe von Umweltproblemen, von denen das wichtigste wohl ihr negativer Einfluss auf den Wildlachs ist. Es wurde nachgewiesen, dass Seeläuse aus Zuchtbetrieben bis zu 95 % der vorbeiziehenden jungen Wildlachse töten.
     

Nährwertunterschiede zwischen Zucht- und Wildfischen:

Zuchtfische haben einen höheren Fettgehalt. Das ist keine große Überraschung, da Zuchtfische ihr Leben nicht wie ihre wilden Artgenossen damit verbringen, kraftvoll durch kaltes Meerwasser zu schwimmen oder felsige Strömungen hinaufzuspringen. Stattdessen kreisen sie in den überfüllten Netzgehegen faul umher, werden durch Kraftfutter auf Getreidebasis immer fetter und ähneln insgesamt einer maritimen Ausgabe der Couch-Potatoes.

Bei jeder der vom USDA (Landwirtschaftsministerium der Vereinigten Staaten) untersuchten Arten enthielten die Zuchtfische mehr Gesamtfett als ihre wilden Artgenossen. Bei der Regenbogenforelle war der Unterschied im Gesamtfettanteil am kleinsten, während Zuchtwelse fast fünfmal so viel Fett enthielten wie wilde Welse. Coho-Lachse aus Zuchthaltung enthielten etwa dreimal so viel Gesamtfett wie wilde Exemplare.

Zuchtfische enthalten mehr entzündliche Omega-6-Fette und weisen ein Missverhältnis zwischen Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren auf. Bei drei untersuchten Fischarten war die Menge der Omega-6-Fette bei Zuchtfisch wesentlich höher als bei Wildfisch. Die Gesamtmenge aller in Zuchtfisch gefundenen Omega-6-Fettarten war mindestens zweimal so hoch wie bei den wilden Exemplaren.

Allgemein lässt sich sagen, dass Zuchtfisch 10-30 % mehr Fett (und zwar hauptsächlich Omega-6-Fette, von denen Sie ohnehin schon zu viel bekommen) und Kalorien enthält als Wildfisch.

Das Fett des Zuchtlachses enthält viel weniger gesunde Omega-3-Fettsäuren als das Fett des Wildlachses. Lachsfett ist normalerweise reich an Omega-3-Fettsäuren. Nicht so bei Zuchtfisch! Hier finden Sie weitere "gesunde" Lebensmittel, mit zu hohem Omega-6 Anteil, die Sie meiden sollten.

Krankheiten und Parasiten, die normalerweise in relativ geringer Menge in Fischen existieren, die über die Ozeane verstreut sind, können in dicht gefüllten Meeres-Feedlots um sich greifen.

Um zu überleben, werden Zuchtfische schon als Jungtiere geimpft. Später bekommen sie Antibiotika oder Pestizide, um Infektionen abzuwehren.

Besonders Seeläuse sind eins der größten Probleme. Lachszüchter lassen Einwände außer Acht, wonach Seeläuse auch in Wildfischen vorkommen, und geben beim ersten Anzeichen eines Befalls Pestizide ins Fischfutter.

Wissenschaftler in den Vereinigten Staaten machen sich aber viel mehr Sorgen über zwei Studien, die beide gezeigt haben, dass sich in Zuchtlachsen mehr krebserregende PCBs und giftige Dioxine ansammeln als in Wildlachsen.

Bei Untersuchungen von Zuchtlachsen aus Lebensmittelgeschäften, die bis zu zweimal mehr Fett enthalten als Wildlachse, wurden 16-mal so viel PCBs wie in Wildlachs, 4-mal so viel wie in handelsüblichem Rindfleisch und 3,5-mal so viel wie in anderen Meeresfrüchten gefunden. Die meisten dieser Toxine lagern sich im Fett des Fisches an – was glauben Sie also, was Sie zu sich nehmen, wenn Sie Zuchtfisch essen?

Zuchtlachs wird üblicherweise Farbstoff zugefügt, um sein Aussehen zu verbessern. Allerdings sieht er trotz dieser Färbung nie so gut aus wie Wildlachs. Außerdem ist vor Kurzem nachgewiesen worden, dass diese Farbstoffe krebserregende Substanzen enthalten. Sie haben keinerlei positive Auswirkungen auf die Gesundheit und keinen anderen Zweck, als Ihnen, dem Verbraucher, weiszumachen, dass das Produkt einen guten Geschmack hat... glauben Sie das nicht!

Aquafarmen oder „schwimmende Schweinefarmen“ stellen eine große Belastung für ihre Umwelt dar. Die Fische verbrauchen riesige Mengen hoch konzentrierter Protein-Pellets und das verursacht ein schreckliches Durcheinander.

Futterreste und Fischabfälle bedecken den Meeresboden unter diesen Farmen und bilden einen Nährboden für Bakterien, die den für Schalentiere und andere Lebewesen am Meeresboden lebenswichtigen Sauerstoff verbrauchen. Eine größere Lachsfarm produziert eine Menge an Exkrementen, die den Abwässern einer Stadt mit 10 000 Einwohnern entspricht. Denken Sie daran, wenn Sie das nächste Mal im Meer schwimmen!

Die größte Sorge gilt aber dem Raubbau an Meereslebewesen durch Überfischung. In der Tat betreiben Aquafarmen Raubbau an Meereslebewesen, weil Lachse in Gefangenschaft Fleischfresser sind und während der 2-3 Jahre, die ihre Aufzucht dauert, mit Fisch ernährt werden müssen. Um 1 Kilogramm Zuchtlachs zu produzieren, müssen 2 bis 4 Kilogramm wilde Sardinen, Anchovis, Makrelen, Heringe und andere Fische zermahlen werden, um das Öl und Futter zu liefern, das dann zu Lachsfutter-Pellets gepresst wird.

Fisch war in US-amerikanischen Haushalten lange eher eine Seltenheit. Heute ist er bei gesundheitsbewussten Verbrauchern als Abendessen verbreitet. Bei den beliebtesten Meeresfrüchten in der amerikanischen Ernährung überholte der Lachs im letzten Jahr die Fischstäbchen und erreichte den dritten Platz (nach Thunfisch und Shrimps)Der gestiegene Verbrauch wurde durch ein explosives Wachstum der Lachsfarmen ermöglicht, einem industriellen System, das Fisch in riesigen Mengen und zu einem Preis produziert, der weit unter dem von Wildlachs liegt.

Auch wenn sie als „gesund“ dargestellt werden, stammen die meisten Tilapias (Barschart), die in Restaurants und Lebensmittelgeschäften verkauft werden, aus Zuchtfarmen und gelten daher nicht als die gesündeste Wahl.
 

Mehr als die Hälfte aller Fische, die in Supermärkten, auf Fischmärkten und in Restaurants verkauft werden, werden in dicht gefüllten Netzgehegen im Meer gezüchtet, die von der Zuchtfischindustrie verwaltet und vermarktet werden. Diese Fische werden von mehr als einem Viertel aller Erwachsenen in den USA gegessen, und Experten sagen voraus, dass das exponentielle Wachstum der Zuchtfischindustrie sich noch fortsetzen wird. Auch wenn es eine gesündere Wahl zu sein scheint, ist das Essen von Zuchtfischen in Wirklichkeit fast so schlimm wie das Essen eines Fast-Food-Burgers.

Wenn Sie sich für den gesünderen Wildfisch entscheiden, denken Sie bitte daran, dass es empfehlenswert ist, den Verzehr der Fische einzuschränken, die in der Nahrungskette höher stehen (wie Thunfisch, Schwertfisch, Hai, Felsenbarsch, Blaufisch usw.), und diese Fische nur gelegentlich zu verzehren, da sie einen höheren Quecksilbergehalt haben. Fische, die in der Nahrungskette niedriger stehen, wie Sardine, Hering, Sonnenbarsch und sogar Forelle und Lachs haben einen geringeren Quecksilbergehalt und stellen kein so großes Risiko dar.

Achtung: für Schwangere ist es äußerst wichtig, ihren Fischkonsum mit dem Arzt zu besprechen.
 

Wenn Ihnen der heutige Artikel gefallen hat, finden Sie dutzende weitere Ernährungstricks in unserem Fett-Verbrennungs-Küche Programm

 

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