Wird Ihr Bauchfett durch verborgene Chemikalien
in Lebensmittelkonserven und Wasserflaschen
vermehrt?
...und 8 Tipps, wie Sie sich diesen schädlichen
Chemikalien möglichst wenig aussetzen
Artikel von
Mike Geary - Zertifizierter
Ernährungsspezialist, Zertifizierter Personal
Trainer
Autor -
Die Wahrheit über
Bauchmuskeln

Vielleicht haben Sie schon in den Nachrichten von
einigen der
verborgenen Chemikalien gehört, die möglicherweise
in Ihren Lebensmittelkonserven oder in Trinkwasser und
anderen Getränken in Flaschen lauern. Manche davon sind
als Xenoöstrogene bekannt und besitzen das Potenzial, im
Lauf der Zeit ernsthafte Gesundheitsprobleme zu
verursachen sowie aufgrund des östrogenen Effekts das
Bauchfett zu vermehren.
Heute möchte ich Ihnen von einigen wichtigen
Einzelheiten einer der PROBLEMATISCHSTEN Chemikalien
berichten, der Sie besonders durch Lebensmittelkonserven
und Getränke in Flaschen usw. ausgesetzt sind...
Sie heißt Bisphenol A (BPA).
BPA kommt als Bestandteil verschiedener Arten von
Plastikflaschen sowie in der Innenbeschichtung von
Konservendosen vor.
Da BPA ein bekanntes "Xenoöstrogen" ist, wurde es in
Tierversuchen (mit überraschend geringen Dosen) mit
verschiedenen Gesundheitsproblemen aller Art in
Verbindung gebracht, darunter Krebs,
Stoffwechselstörungen, Herzerkrankungen, Diabetes und
auch Fruchtbarkeitsprobleme, Geburtsfehler oder
Fehlgeburten... und natürlich kann jedes Xenoöstrogen in
ausreichend großer Menge Ihren Körper dazu bringen, an
Bauchfett festzuhalten (dem sogenannten hartnäckigen
Bauchfett).
Die größten Übeltäter sind hier Polycarbonatflaschen
(manche Kunststoffgegenstände mit dem Symbol #7 auf dem
Boden enthalten Polycarbonat, aber nicht alle) und auch
Konservendosen, da die Beschichtung in den meisten
Konservendosen BPA enthält, das in die Nahrung gelangen
kann. Je länger eine Konservendose schon im Regal
gestanden hat und je höher die Temperatur ist, desto
mehr BPA kann in Ihre Nahrung gelangen. Das Gleiche
lässt sich auch für Polycarbonatflaschen sagen, die
Lebensmittel oder Getränke enthalten.
Laut der Umweltschutzorganisation Environmental Working
Group (EWG) wurde BPA in einer CDC-Studie im Körper von
95 % der Amerikaner gefunden (es handelt sich hier aber
um ein weltweites Problem, das nicht nur auf die USA
begrenzt ist). Das sollte man nicht einfach so
hinnehmen... sehen Sie sich einmal dieses beängstigende
Ergebnis an...
Die Environmental Working Group berichtet: "Die
Analyse unserer Tests hat bei einer von fünf der
getesteten Konserven und bei einem Drittel aller Gemüse-
und Nudeldosen (Ravioli und Nudeln mit Tomatensoße)
ergeben, dass die Menge BPA, der eine schwangere Frau
bereits durch eine einzelne Portion ausgesetzt würde,
bis zu einem Fünffachen der Dosen entspricht, die mit
Geburtsfehlern in Verbindung gebracht werden — etwa
einer dauerhaften Schädigung der Entwicklung männlicher
Fortpflanzungsorgane".
Falls das noch nicht Ihre
Aufmerksamkeit geweckt hat, was sagen Sie zu
Folgendem...
Die EWG berichtet weiter von... "einer
Untersuchung, die gezeigt hat, dass geringe Dosen BPA
sowohl die Bildung als auch das Wachstum von Fettzellen
anregen – das sind die zwei Faktoren, die Fettleibigkeit
beim Menschen fördern (Masumo et al. 2002)."
Das überrascht nicht weiter, denn wie ich schon zu
Beginn dieses Artikels erwähnt habe, ist BPA ein
bekanntes Xenoöstrogen und jedes Xenoöstrogen kann zum
sogenannten "hartnäckigen Bauchfett" sowie zu Krebs und
anderen gesundheitlichen Problemen beitragen.
Es ist ebenfalls wichtig, festzuhalten, dass alle
Tomatenprodukte in Dosen (Ravioli, Pasta, Tomatenmark,
Tomatensoßen usw.) zu den größten Übeltätern mit den
höchsten
BPA-Konzentrationen gehören, da aufgrund der
Säure der Tomaten mehr BPA in das jeweilige Lebensmittel
übergehen kann.
Welche Schritte können Sie also
unternehmen, um sich BPA möglichst wenig auszusetzen und
seine negativen Auswirkungen auf Körperfett und andere
Gesundheitsrisiken zu minimieren?
1. Versuchen Sie stets, Konserven so weit wie
möglich zu vermeiden und stattdessen tiefgefrorene
oder frische Lebensmittel zu wählen. Kaufen Sie die
nötigen Zutaten selbst ein und bereiten Sie Ihre
Mahlzeit ganz traditionell zu, statt auf Konserven
zurückzugreifen. Produkte in Gläsern sind ebenfalls eine
bessere Alternative zu Lebensmittelkonserven.
2. Wenn Sie statt auf frische Lebensmittel
dennoch auf Konserven zurückgreifen, suchen Sie nach
Etiketten mit dem Vermerk, dass die Dosen frei von BPA
sind.
3. Kaufen Sie Tomatensoßen, Tomatenmark usw.
nicht in Dosen, sondern wählen Sie Produkte in Gläsern
(wenn auf der Dose nicht ausdrücklich vermerkt ist, dass
sie kein BPA enthält). Oder bereiten Sie Ihre
Tomatengerichte einfach gleich aus frischen Tomaten zu.
4. Wenn Sie Frischhaltefolie, Gefrierbeutel (z.
B. Ziploc®), Plastikdosen für die Aufbewahrung von
Lebensmitteln usw. benutzen, achten Sie darauf, ob das
Produkt laut Etikett BPA-frei ist oder nicht.
Verschiedene Hersteller von Verpackungsmaterial geben es
auf dem Etikett an, wenn ihre Produkte frei von BPA
sind.
5. Sollten Sie Ihr Essen in der Mikrowelle
zubereiten (es gibt übrigens Anzeichen dafür, dass in
der Mikrowelle zubereitetes Essen negative Auswirkungen
auf die Gesundheit hat), dann erhitzen Sie es auf keinen
Fall in Plastikbehältern, denn dadurch können noch mehr
Chemikalien - einschließlich BPA - in Ihr Essen
gelangen.
6. Falls Sie Wasser in Flaschen oder Wasser aus
wiederverwendbaren Plastikflaschen trinken, vergewissern
Sie sich, dass die Flasche kein Polycarbonat enthält
oder dass sie laut Etikett BPA-frei ist.
Kunststoffbehälter mit dem Symbol #7 auf dem Boden
enthalten manchmal BPA, aber nicht immer. Wenn auf dem
Boden der Flasche "PC" steht, wurde sie aus Polycarbonat
hergestellt und enthält damit auch BPA. Außerdem
besitzen auch Aluminiumflaschen manchmal eine
BPA-haltige Schicht, Sie sollten also auch diese
vermeiden.
7. Kaufen Sie keine Limonadendosen, denn die
Analyse der EWG hat gezeigt, dass 42 % der
Limonadendosen BPA enthalten. Allerdings werden Sie
sicherlich ohnehin niemals Limonade trinken, wenn Ihnen
Ihre Gesundheit und Ihr Körper wichtig sind -- sie ist
für Ihren Körper das reine Gift... und ja, das gilt auch
für die ungesunden Diät-Limonaden mit ihren gefährlichen
künstlichen Süßstoffen.
8. Verwenden Sie niemals Plastikbecher oder
-tassen für Heißgetränke wie Tee oder Kaffee, denn diese
können - je nach der Art des Kunststoffs - das
Eindringen von BPA und anderen Chemikalien in das
jeweilige Getränk beschleunigen.
Wenn Sie sich an die meisten dieser Richtlinien halten,
können Sie dazu beitragen, sich selbst und Ihre Familie
vor den Gesundheitsgefahren durch Bisphenol A (BPA) zu
schützen. Und Sie können auch dazu beitragen, sich
selbst vor dem Problem "hartnäckiges Bauchfett"
zu schützen, das durch die xenoöstrogene Wirkung von BPA
ebenfalls verursacht werden kann... und ich bin sicher,
dass Sie diese Wirkung lieber vermeiden wollen!
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