Gesundheitswarnung: Kann ein Handy, das Sie regelmäßig in der Tasche tragen, eine Gefahr bedeuten für Ihre _____?

Ein Zusammenhang zwischen Handynutzung und Hodenkrebs, niedrigerem Testosteronspiegel, verringertem Samenvolumen und geringerer Spermienzahl? Lesen Sie weiter...

Artikel von Mike Geary - Diplomierter Ernährungsexperte und Personal Trainer CPT
Autor der internationalen Bestsellers: Die Fett-Verbrennungs-Küche, Die Wahrheit über Bauchmuskeln und die Top 101 Anti-Aging Lebensmittel


In den Medien haben Sie wahrscheinlich schon von neu auftauchenden Studien gehört, die einen möglichen Zusammenhang zwischen starker Handynutzung und Gehirntumoren zeigen. Aber nur wenige Menschen sprechen über das Risiko, das besteht, wenn wir viele Stunden am Tag unser Handy in der Tasche tragen. Hier wird es sogar noch interessanter und auch ein bisschen beängstigend!

Dies hier richtet sich an alle, Jungs und Mädels... lesen Sie diesen Artikel aufmerksam, denn er beschreibt einige möglicherweise beängstigende Gesundheitsprobleme im Zusammenhang mit der Benutzung von Handys. Und auch wenn die Beispiele sich auf Männer beziehen, bin ich mir gar nicht so sicher, ob gesundheitliche Probleme durch starke Handynutzung wirklich nur bei Männern auftreten können.

Sie werden diese Seite sicher auch an Ihre Freunde und Verwandten schicken wollen, um ihnen dabei zu helfen, ihre Gesundheit und die Gesundheit ihrer "Weichteile" zu schützen... das hört sich komisch an, ich weiß... aber es ist wirklich ein ernstes Thema.

Zunächst einmal - mir ist klar, dass manche Menschen einfach nicht glauben, dass etwas so Kleines wie ein Handy tatsächlich eine Strahlung aussenden kann, die Ihre Gesundheit im Lauf der Zeit schädigen könnte. Aber wir sprechen hier nicht von einem unmittelbar auftretenden Schaden... wir sprechen von einem langfristigen Schaden durch chronische Benutzung, denn die meisten von uns benutzen heutzutage Handys und tragen diese vielleicht den ganzen Tag in ihrer Tasche herum.

Ein vor Kurzem auf Yahoo! Health veröffentlichter Artikel und eine große Gesundheitsstudie, nämlich die Interphone-Studie 2010, besagen... "Bei Menschen, die 10 Jahre lang täglich nur 30 Minuten mit dem Handy telefonierten, stieg das Risiko für Gliome (die Art von Gehirntumor, die Ted Kennedy getötet hat) um 40 Prozent".

Ich habe das Gefühl, dass wir zurzeit alle ungewollt menschliche Versuchskaninchen in einer riesigen Studie zum Thema Handynutzung sind. Nicht durch unsere freie Entscheidung, sondern einfach deshalb, weil Handys (und ein anderes gefährliches neues Phänomen, nämlich die Tatsache, dass wir ständig Strahlung von WLAN-Verbindungen und anderer kabelloser Technologie ausgesetzt sind) so schnell auf der Bühne erschienen sind und im Lauf der letzten 10 Jahre die gesamte Bevölkerung geradezu infiltriert haben.

Überlegen Sie mal... der größte Teil der Bevölkerung nutzt erst seit weniger als 10 Jahren ausgiebig Handys und WLAN... diese Zeitspanne ist zu kurz, um langfristige Auswirkungen (etwa das Risiko einer Krebserkrankung in 15-30 Jahren) zu kennen, und die meisten Studien, die angeblich die Sicherheit von Handys "beweisen", sind von der Telekommunikationsbranche finanziert worden und beziehen sich auf eine lächerlich geringe Nutzung.

Wir können zweifellos feststellen: die Anzahl der Stunden am Tag, in denen der Durchschnittsmensch sein Handy entweder am Ohr oder in der Tasche trägt, ist größer als die Anzahl der Stunden, für die bisherige Studien langfristige und definitive Sicherheitsdaten erbracht haben.

Wie Tim Ferriss in seinem faszinierenden neuen Buch "Der 4-Stunden Körper" hervorgehoben hat... "Die meisten in den USA durchgeführten Studien, die keine negative Auswirkung feststellen, werden (wie viele andere IEEE-Studien auch) direkt oder indirekt von Handyherstellern und Telefongesellschaften finanziert. Ist das ein Beweis für eine strafbare Handlung? Nein, aber es sollte die Alarmglocken schrillen lassen."

Wenn ich mein Handy in der Tasche trage, kann dies langfristig zu beängstigenden schädlichen Auswirkungen führen - eine davon ist die Gefahr von Hodenkrebs. Im Lauf der Zeit hat sich eine geradezu chronische Handynutzung entwickelt und ich habe wirklich das Gefühl, dass wir später einmal, wenn die Leute diese Geräte seit 10, 15 Jahren oder noch länger in ihren Taschen herumgetragen haben, sehen werden, wie die Hodenkrebsrate in die Höhe schnellt.

Aber Krebsrisiken entstehen langfristig und wir haben vielleicht noch nicht genug Daten aus Studien, um definitive Risiken für Krebsarten wie den Hodenkrebs beweisen zu können. Lassen Sie uns also einmal einen Blick auf aktuellere Messungen werfen, die Gesundheitsprobleme im Zusammenhang mit Handynutzung belegen können...

Wie Tim Ferriss in seinem Buch "Der 4-Stunden Körper" schreibt ... "Und siehe da, wenn man in Medline von einem Artikel zum anderen springt, findet man mehr als eine Handvoll Studien, die eine deutliche Verringerung des Serum-Testosterons bei Ratten schon nach einer mäßigen Einwirkung (30 Minuten am Tag, 5 Tage die Woche, 4 Wochen lang) von elektromagnetischen Feldern mit einer Funkfrequenz von 900 Megahertz zeigen - das ist genau das, was die meisten GSM-Handys produzieren."

Abgesehen von der Verringerung des Testosterons - können Handys Ihre "Schwimmer" schädigen?

Tim forschte noch ein bisschen weiter, aber nicht mehr nur zu den Auswirkungen von Handys auf die Senkung des Testosteronspiegels, sondern auch zu den Auswirkungen von Handys auf Anzahl und Funktion der Spermien.

Tim fährt fort: "Von den Dutzenden von Studien, die ich gefunden habe und von denen die meisten in Europa durchgeführt wurden, kamen mehr als 70 % zum gleichen Ergebnis: die Handystrahlung beeinträchtigt die Funktion der Spermien."

In "Der 4 Stunden Körper" präsentiert Tim auch die Ergebnisse einer Studie mit männlichen Wistar-Ratten, die er gelesen hatte. Sie wurden über einen Zeitraum von 28 Tagen dauerhaft jeden Tag 1 Stunde lang einem Mobiltelefon ausgesetzt... das Endergebnis der Studie war, dass die Einwirkung des Mobiltelefons auf die Ratten den Prozentsatz der freibeweglichen Spermien deutlich verringert hatte. Die Schlussfolgerung war, dass Mobiltelefone die Samenqualität negativ beeinflussen und die männliche Fruchtbarkeit beeinträchtigen können.

Überlegen Sie mal... sie waren der Strahlung des Mobiltelefons nur 28 Tage lang jeweils 1 Stunde am Tag ausgesetzt und wiesen dennoch negative Auswirkungen auf Anzahl und Funktion der Spermien auf.... wie viele von uns tragen ihr Handy täglich 8 oder 10 Stunden in der Hosentasche!!!!

Sieht nicht gut aus für unsere "Jungs", was?

Jetzt wird es noch interessanter... Tim hat nämlich überhaupt erst angefangen, den Zusammenhang zwischen niedriger Spermienzahl und Handynutzung zu erforschen, weil er seine Spermienzahl hatte testen lassen und seine Werte überraschend niedrig waren.

In Tims Worten... "die Laborergebnisse, die am Nachmittag nach meiner Untersuchung bereitstanden, wiesen meine Spermienzahl im unteren Normalbereich an der Grenze zum problematischen Bereich aus. Ich konnte es nicht glauben. Ich dachte, es wäre ein Laborfehler und wiederholte die Übung 3 Wochen später und erhielt eine sogar noch niedrigere Zahl. Je mehr Tests ich in den folgenden 12 Monaten machte, desto niedriger die Ergebnisse."

Nachdem Tim angefangen hatte, die Auswirkungen der Handynutzung auf die Spermienzahl zu erforschen, wurde ihm klar, dass er seit Jahren sein Handy in der Hosentasche mit sich herumtrug, etwa 12 Stunden am Tag und an den meisten Tagen der Woche.

Er beschloss also, einen Test zu machen...

11 Wochen lang trug Tim sein Handy nicht mehr in der Tasche... oder wie er es ausdrückt, "mein Handy durfte nicht länger mit meinen Hoden kuscheln".

Stattdessen legte er das Handy auf der anderen Seite des Zimmers ab, wenn er von zu Hause aus arbeitete, und wenn er irgendwohin gehen musste, befestigte er es entweder mit einem iPod-Armband an seinem Arm oder steckte es in eine Tasche seines Rucksacks. Wenn er es in der Tasche tragen musste, schaltete er es aus und nur ab und zu wieder ein, um zu sehen, ob er neue Nachrichten bekommen hatte.

Tatsächlich gab es einen ganz bestimmten Grund dafür, dass er diesen Test gerade 11 Wochen lang durchführte... die Spermienproduktion dauert beim Menschen etwa 64 Tage... so lange wollte er also warten und zusätzlich noch 2 Wochen extra als Puffer hinzunehmen.

Die Ergebnisse des 11-wöchigen "Kein-Handy-in-der-Tasche"-Tests:

Die Zahlen sind schockierend...

* Ejakulatvolumen: Anstieg um 44 %

* Freibewegliche Spermien pro Milliliter: Anstieg um 100 %

* Freibewegliche Spermien pro Ejakulat: Anstieg um 185 %


Tim räumt natürlich ein, dass seine Studie nicht perfekt war, da es möglicherweise noch andere Faktoren gab, die nicht berücksichtigt wurden, beispielsweise war vielleicht seine Ernährung in den beiden Zeiträumen nicht genau gleich. Er ist aber sicher, dass diese Ergebnisse für sich sprechen.... schließlich sind es ja auch sehr deutliche Ergebnisse!

Auch ich persönlich habe in den letzten Jahren einiges zum Thema Gesundheitsrisiken und Handynutzung gelesen. Ob es einen überzeugenden Beweis für ein Krebsrisiko durch Handys gibt, muss vielleicht noch endgültig herausgefunden werden... aber ich denke, wir haben bereits deutliche Beweise dafür, dass die Handynutzung (und besonders das Herumtragen des Handys in der Hosentasche) sowohl den Testosteronspiegel senken (nicht gut!) als auch Anzahl und Funktion der Spermien reduzieren kann (ebenfalls beängstigend!).

Und bitte, Jungs... fangt jetzt nicht an, zwecks Familienplanung in jeder Tasche 2 Handys mit euch herumzutragen! Spaß beiseite, denken Sie daran, dass es hier möglicherweise größere Auswirkungen gibt als nur eine reduzierte Anzahl von Spermien... wir sprechen hier über geringere Testosteronspiegel, ein möglicherweise erhöhtes Krebsrisiko usw.

Was ist mit den Frauen? Bitte, meine Damen, ich würde nicht darauf vertrauen, dass Gesundheitsprobleme nur bei Männern auftreten... ich bin sicher, es gibt Komplikationen, die auch bei Frauen möglich sind... also Vorsicht, meine Damen!

Tatsächlich lesen wir im aktuellen Artikel auf Yahoo! Health, dass Dr. David Carpenter, Direktor des Institute for Health and Environment (Institut für Gesundheit und Umwelt) an der Universität Albany (zum Tragen von Handys in der Nähe des Beckens oder zum Benutzen von Laptops auf dem Schoß) feststellt: "In Bezug auf Frauen sind die Studien noch nicht so weit fortgeschritten, aber ich denke, wir können sagen, dass alles, was Krebs verursachen könnte, fast immer auch Geburtsfehler verursacht - deshalb sollten Schwangere oder solche Frauen, die bald schwanger werden möchten, zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen ergreifen."

Ich habe mir Folgendes angewöhnt, um mich selbst vor diesen Risiken zu schützen:

1. Wenn ich zu Hause bin, lasse ich mein Handy auf der anderen Seite meines Arbeitszimmers oder in einem anderen Raum. Ich versuche, es die meiste Zeit des Tages nicht in meiner Nähe zu haben. Wenn ich einen Anruf erhalte, stehe ich einfach auf und nehme ihn entgegen - genauso, wie wir auch früher, als es noch keine Handys gab, das Zimmer durchqueren mussten, um ans Telefon zu gehen!

2. Im Auto trage ich das Handy auch nicht am Körper, sondern lege es vorn auf dem Armaturenbrett ab oder auf dem Beifahrersitz, wenn ich keinen Beifahrer habe. Je weiter vom Körper entfernt, desto besser.

3. Wenn ich ins Fitnessstudio gehe oder zum Wandern oder Radfahren usw.... lasse ich dieses blöde Ding im Auto! Ich will es nicht länger an meinem Körper haben als unbedingt notwendig. Im Grunde denke ich auch, dass VIELE von uns lernen müssen, nicht der Sklave ihres Handys zu sein. Die SMS und Voicemails werden auf Sie warten, wenn Sie Ihre Wanderung oder Ihr Fitnesstraining beendet haben... seien Sie nicht der Sklave Ihres Telefons!

4. Wenn es wirklich nötig ist, dass ich mein Handy bei mir trage - wenn ich mich zum Beispiel mit Freunden treffe und sie erreichen können muss... nun, in diesem Fall versuche ich einfach, mein Handy so wenig wie möglich in der Tasche zu tragen... wenn wir in einem Restaurant sind, lege ich das Telefon auf den Tisch (möglichst weit weg), statt es in meine Tasche zu stecken, oder ich schalte es einfach aus, wenn ich niemanden mehr erreichen muss.

5. Denken Sie daran, dass elektromagnetische Felder nicht nur mit Handys zu tun haben... sie treten auch bei WLAN- und anderen kabellosen Geräten auf. Deshalb versuche ich auch, meinen Laptop nie auf dem Schoß zu benutzen... wenn ich am Flughafen bin, versuche ich normalerweise, einen Tisch zu finden, an dem ich sitzen kann, sodass der Laptop nicht direkt auf meinem "besten Stück" steht. Und wenn möglich, versuche ich eine Internetverbindung über Kabel (Ethernet) statt WLAN oder einer mobilen Breitbandverbindung zu benutzen. Auch bei mir zu Hause habe ich zu einer Internetverbindung über Kabel gewechselt und den kabellosen Router rausgeworfen.

Nachdem ich nun all das gesagt habe - werde ich jemals mein Handy aufgeben?

Nun, wir wollen realistisch sein... das Handy ist ein wichtiger Teil unseres Lebens geworden und die meisten von uns sind nicht bereit, es aufzugeben. Aber ich habe vor, mich an die 5 Schritte zu halten, die ich oben genannt habe, um mein Risiko zu minimieren.

Ich hoffe, Sie nehmen dieses Thema wirklich ernst genug. Für die meisten von uns ist es an der Zeit, aufzuwachen und zu erkennen, dass wir alle ungewollt als menschliche Versuchskaninchen an einer riesigen Studie zu den Risiken chronischer Handy- und WLAN-Nutzung teilnehmen.

Danke an Tim Ferriss und sein neues Buch "Der 4 Stunden Körper" für einige der Tests und Infos in diesem Artikel!

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