Welche Eier
sind gesund - Eier mit
22-mal mehr Omega-3?
Artikel von Mike
Geary - Zertifizierter Ernährungsspezialist,
Zertifizierter Personal Trainer
Autor--
Die Wahrheit über
Bauchmuskeln
Ich
staune immer wieder, wie viele Menschen übersehen, dass
die Ernährung eines Tieres wichtig ist und im
Zusammenhang mit den Nährwerten und Vorteilen des
gewonnenen Produktes steht.
Eier sind ein perfektes Beispiel dafür.
Wie Sie
wahrscheinlich wissen, stammen die Eier, die wir in
Europa bekommen, meistens von Hühnern aus
Intensivtierhaltung, die nicht nur unter entsetzlich
ungesunden Bedingungen leben, sondern auch ein
unnatürliches Futter aus Körnern bekommen, das die
positiven Auswirkungen der Nährstoffe in den Eiern auf
Ihre Gesundheit ERNSTHAFT beeinträchtigt.
Ich sammle schon
lange Informationen zu diesem Thema und hier kommen ein
paar interessante Dinge, auf die ich gestoßen bin:
Generell enthalten normale Eier, die Sie im Supermarkt
bekommen (von Hühnern aus Intensivtierhaltung, die mit
Körnern gefüttert werden), zwischen 30 und 80 mg
Omega-3-Fettsäuren pro Ei (abhängig von Eigröße,
Hühnerart, genauem Futterverhältnis usw.).
Dagegen legen Hühner, die sich draußen frei bewegen
können und/oder eine abwechslungsreiche Ernährung mit
Grünzeug, verschiedenen Gemüsen, Käfern, Larven, Würmern
usw. bekommen, Eier mit 300 bis 700 mg
Omega-3-Fettsäuren pro Ei.
Eine der Studien zu
diesem Thema stammt von Dr. Simopoulos, der den Omega-3-
mit dem Omega-6-Gehalt der Eier von einem Bauernhof in
Griechenland verglich, auf dem sich die Hühner frei
bewegten und abwechslungsreiches natürliches Futter wie
Grünzeug und Käfer/Würmer fraßen. Diese Eier wurden mit
der Analyse von „Supermarkteiern“ von Hühnern
verglichen, die ein typisches Körnerfutter bekamen.
Die Eier von den frei laufenden Hühnern in Griechenland
hatten ein Omega-6/Omega-3-Verhältnis von 1,3 zu 1 – die
„Supermarkteier“ hingegen ein schreckliches
Omega-6/Omega-3-Verhältnis von 19,4 zu 1.
Was den Gesamtgehalt an Omega-3-Fettsäuren pro Ei im
Bericht von Dr. Simopoulos betrifft, so enthielten die
Eier der freilaufenden Hühner in Griechenland 300 mg
Omega-3-Fettsäuren pro Ei, die „Supermarkteier“ aber nur
bescheidene 30 mg Omega-3-Fettsäuren pro Ei.
Ich habe in letzter Zeit auch die Innenseite der
Eierkartons im Lebensmittelgeschäft gelesen und die
Angaben zu Omega-3-Fettsäuren auf den Etiketten
verglichen.
Die Eierfabrikanten
haben in letzter Zeit gemerkt, dass die Öffentlichkeit
von dem reduzierten Omega-3-Gehalt der Eier aus
Massentierhaltung weiß – deshalb haben bestimmte Marken
die Ernährung der Hennen nun mit Zusatzfutter
„verstärkt“, das mehr Omega-3-Fettsäuren enthält, um den
übermäßigen Gehalt an Omega-6-Fettsäuren auszugleichen,
der in Eiern von mit Körnern gefütterten Hennen
vorliegt.
Üblicherweise erfolgt diese Verstärkung dadurch, dass
dem Futter der Hennen Leinsamen oder eine Algenmahlzeit
(oder Fischmahlzeit) hinzugefügt wird. Die Hennen
verzehren mehr Omega-3-Fettsäuren und produzieren so
einen höheren Gehalt an Omega-3-Fettsäuren in den Eiern.
Manche dieser sogenannten „Omega-3-Eier“ haben
Etiketten, auf denen ein Omega-3-Fettsäurengehalt von
100 bis 250 mg angegeben ist – auf jeden Fall besser,
als die 30 mg Omega-3-Fettsäuren in den typischen
„Supermarkteiern“.
Neulich bin ich auch auf eine bestimmte Eiermarke
gestoßen, die ziemlich aufdringlich damit warb, dass die
Hühner eine patentierte Futtermischung aus mehr als 20
verschiedenen Gemüsen, Körnern und Mineralien bekommen.
Aufgrund der abwechslungsreichen der abwechslungsreichen
Ernährung dieser Hennen wird der gemessene
Omega-3-Gehalt ihrer Eier mit 660 mg pro Ei angegeben,
außerdem weisen sie das perfekte 1:1-Verhältnis von
Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren auf.
Das ist das 22-Fache des Omega-3-Gehalts der „Supermarkteier“
von mit Körnern ernährten Hühnern, die im Bericht von
Dr. Simopoulos nur 30 mg Omega-3-Fettsäuren enthielten.
Das zeigt, wie stark sich eine Veränderung der
Nährstoffzusammensetzung einfach dadurch ergibt, dass
die Hennen eine angemessene und abwechslungsreiche
Ernährung bekommen. Und dabei haben wir noch gar nicht
vom Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen, Carotenoiden
usw. der Eier gesprochen, der bei einem gesunden Huhn
mit abwechslungsreichem Futter offensichtlich höher sein
wird als bei einem Huhn aus einer Intensivtierhaltung.
Dies ist aber nur ein kleiner Schritt in die richtige
Richtung. Auch die Eierfabrikanten mit den neuen
Etikettenangaben zu einem erhöhten Gehalt an
Omega-3-Fettsäuren garantieren immer noch nicht, dass
die Hennen im Freien aufgewachsen sind und sich frei
bewegen konnten, anstatt in Käfigen eingesperrt zu
werden und ihr ganzes Leben drinnen und in einer
wirklich schmutzigen Umgebung zu verbringen.
Denken Sie daran, dass „nicht aus Käfighaltung“ nicht
immer bedeutet, dass die Hennen auch tatsächlich nach
draußen gehen – einigen Berichten zufolge bedeutet dies
nur, dass es irgendwo eine kleine Tür gibt, durch die
die Hennen nach draußen gehen KÖNNTEN, wenn sie die
kleine Tür finden würden und wenn sie schlau genug
wären, sich hindurchzuwagen. Dies kann von Unternehmen
zu Unternehmen ganz unterschiedlich sein.
Dies ist vermutlich eine Gesetzeslücke in dem ganzen
„nicht aus Käfighaltung“-Etikettiersystem. Ich bin nicht
sicher, ob wir derzeit irgendwie erfahren können, OB die
Hühner sich tatsächlich ins Freie wagen, auch wenn sie
„nicht aus Käfighaltung“ stammen.
Was also sind die besten Möglichkeiten?
1. Die bei WEITEM beste Möglichkeit ist es, wenn Sie
einen Bauern bei sich vor Ort finden und WISSEN, dass
die Hennen dort die meiste Zeit draußen verbringen und
sich natürlich und sehr abwechslungsreich ernähren. Das
wären dann die Superstar-Eier in Bezug auf die Qualität
ihrer Nährwerte.
Sie können diese Eier auf Bauernmärkten bekommen oder
sogar von Bauern beziehen, die in städtische Gebiete
liefern (ich habe solche Bauern in jedem US-Staat
gefunden, in dem ich bisher gelebt habe, es ist also
nicht unmöglich).
2. Ok, ich verstehe, dass nicht jeder einen Bauern vor
Ort finden wird oder einen Bauern, der Eier von
glücklichen Hühnern liefert, die sich frei bewegen und
das fressen, was Hühner eben fressen sollten – die Welt
ist nicht perfekt...
Die nächstbeste Möglichkeit ist also, die Etiketten auf
den Eierkartons zu lesen und zu sehen, ob sie so
klingen, als hätten die Hennen eine sehr
abwechslungsreiche Ernährung (und nicht nur Körner)
bekommen. Dies lässt sich manchmal an Algenmahlzeiten
oder Leinsamen usw. erkennen, mit denen ihr Futter
ergänzt wird. Das ist wenigstens eine Verbesserung
gegenüber den Standardeiern aus dem Supermarkt.
Ungeachtet dessen, was Sie von manchen sogenannten
„Gesundheitsexperten“ hören, die behaupten, alle Eier
seien gleich, HABEN Eier dieser Art Nährwertvorteile im
Vergleich zu den typischen Eiern, die Sie im Supermarkt
bekommen.
Achten Sie auch auf Begriffe wie „Bio“, „frei von
Antibiotika“ und „frei von Hormonen“. „Nicht aus
Käfighaltung“ kann, muss aber nicht immer eine
Verbesserung darstellen, das hängt ganz von dem
jeweiligen Unternehmen ab.
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